Ernst Härter
Frei denken. Gut handeln.

Einigkeit

Die wesentliche Voraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens ist die Einigkeit der Beteiligten. Dabei geht es um die Einigkeit bei der grundsätzlichen Ausrichtung, aber auch um kommunikative Herausforderungen. Hier unterstütze ich Sie mit

  • Grundsatzarbeit
  • Moderation von Nachfolgeprozessen
  • Mediation
  • Entscheidungen nach dem Konsensprinzip

Grundsatzarbeit

Manchmal geht in Unternehmen oder auch Abteilungen die ehemals vorhandene Einigkeit verloren. Man muss hinter allem selber her sein. Die Führungskräfte sind überfordert mit der Aufgabe, „den Laden am laufen zu halten“. Die Lösung wird dann oft instinktiv in Regeln und Standards gesucht. Für Mitarbeiter und deren Energie ist das selten attraktiv. 

Das Beschriebene ist nicht ungewöhnlich. Im Zuge des Wachstums von Unternehmen geht oft etwas vom vormaligen Geist verloren. Die Alltagsroutine hat Einzug gehalten. Persönlichkeiten verlassen das Unternehmen. Manchmal sind es auch die Unternehmer selbst, deren Motivation gelitten hat. Man reagiert dann mehr als dass man handelt.

Eine solche Situation lässt sich wandeln. Der Schlüssel sind die Ziele und Werte. Es geht um eine passende (neue) Ausrichtung, und darum, wie wir handeln und miteinander umgehen wollen, somit die Identität eines Unternehmens.

Arbeit an der Identität ist nichts Sentimentales oder Schwammiges. Sie ist ein präziser und konkreter Prozess, der die Entschlossenheit und die Zusammenarbeit stärkt. Dieser Prozess geht immer von Ihnen als Unternehmer aus und kann nach und nach auch Führungskräfte und Ihr Team einbeziehen. 

Moderation von Nachfolgeprozessen

Ein hoher Anteil an Nachfolgesituationen scheitert. Wenn es um die Nachfolge innerhalb der Familie geht, dann ist Scheitern besonders tragisch, da es die Familienbeziehungen nachhaltig schädigen kann. Die Einigkeit derer, die abgeben, mit denen, die nachfolgen, ist für das Gelingen entscheidend.

Nachfolgesituationen haben eine rein analytische Seite, die sich durch Zahlen, Daten, Fakten, Regelungen, Vereinbarungen, Verträge, Organisatorisches auszeichnet. Diese Seite ist bei entsprechend fachkundiger Beratung selten ein Problem. 

Nachfolgesituationen haben aber auch eine emotionale und weniger fassbare Seite, bei der es um das Lebenswerk geht, um Vertrauen und Zutrauen, persönliche Erwartungen, um das Gewordene und das Neue, Vorstellungen von der Zukunft, um Ausrichtung, Werte, den Umgang miteinander. Auch systemische Aspekte sind zu berücksichtigen, da ein Familiensystem ganz anderen Regeln folgt als ein Unternehmenssystem und die Bedürfnisse beider Systeme zu erfüllen sind. Diesen Themen genügend Aufmerksamkeit zu schenken ist der Schlüssel für die gelingende Nachfolge.

Das Ziel ist Ihre Klarheit und Ihre Einigkeit in der Nachfolge. Genau das ist auch für Ihre Mitarbeiter wichtig, damit sie die Veränderung konstruktiv mittragen und es mit dem Unternehmen gut weitergehen kann. 

Sofern Sie sich bereits in einem Nachfolgeprozess befinden und dieser durch Konflikte ins Stocken geraten ist, kann eine Mediation den Prozess wieder zum Laufen bringen. 

Mediation

Die wesentliche Voraussetzung für eine Befriedung von Konfliktparteien ist deren Einigkeit, sich auf einen Prozess der Konfliktklärung einzulassen. Ziel der Mediation ist die Einigkeit zur Lösungsfindung. Die Lösung muss dabei weder Freude machen noch "schön" sein. Sie kann auch in der Einsicht bestehen, sich zu trennen und diese Trennung gut über die Bühne bringen zu wollen. 

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur Konfliktklärung. Eine Mediation durch einen externen Klärer ist dann nützlich, wenn Sie selbst Konfliktbeteiligter sind, Ihnen der Abstand fehlt oder Sie den Fall überfordernd finden. 

Ich bin ausgebildeter Konfliktmoderator und zertifizierter BMWA-Wirtschaftsmediator (Bundesverband für Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e. V.).  Mit meiner Hilfe kommen die Streitenden und ihre Anliegen so zu Wort, dass eine Verständigung wieder möglich wird. 

Siehe hierzu auch die Konfliktberatung in der Rubrik Führungsstärke. 

Entscheidungen nach dem Konsensprinzip

Hier geht es um Entscheidungen mehrerer Personen, die sich entweder nicht einig werden oder von vorneherein einen Weg alternativ zum gängigen Mehrheitsprinzip wählen wollen.

Was bewirkt das von uns allen gewohnte Mehrheitsprinzip? Im besten Fall akzeptieren alle Betroffenen die Entscheidung der Mehrheit. Oft aber machen sie das genau nicht. Da eine Mehrheitsentscheidung Verlierer schafft, tragen diese Entscheidungen oft im Alltag nicht mit oder boykottieren sie sogar aktiv. 

Manchmal setzen sich auch nur die Stärkeren oder Extrovertierteren durch, was ebenfalls keine gute Basis für die Umsetzung von Entscheidungen im Alltag ist. 

Gebraucht wird also ein Verfahren, das Verlierer vermeidet, Einigkeit erzielt und damit tragfähige Entscheidungen bringt. Das Konsensieren kann genau das. Es vermeidet das typische schwarz-weiß Denken und bringt gemeinsam getragene Beschlüsse zustande. Es nimmt Bedenken und Widerstände ernst, öffnet die Bereitschaft, über das übliche Dafür oder Dagegen hinauszugehen, ist transparent, effizient und effektiv.