Ernst Härter
Frei denken. Gut handeln.

Übergang

Die Familiennachfolge gestalten

Ein hoher Anteil an Nachfolgesituationen scheitert. Und wenn es um die Nachfolge innerhalb der Familie geht, dann ist Scheitern besonders tragisch, da es die Familienbeziehungen nachhaltig schädigen kann. Die Einigkeit derer, die abgeben, mit denen, die nachfolgen, ist für das Gelingen entscheidend.

Nachfolgesituationen haben eine rein analytische Seite, die sich durch Zahlen, Daten, Fakten, Regelungen, Vereinbarungen, Verträge, Organisatorisches auszeichnet. Diese Seite ist bei entsprechend fachkundiger Beratung selten ein Problem. 

Nachfolgesituationen haben aber auch eine emotionale und weniger fassbare Seite, bei der es um das Lebenswerk geht, um Vertrauen und Zutrauen, persönliche Erwartungen, um das Gewordene und das Neue, Vorstellungen von der Zukunft, um Ausrichtung, Werte, den Umgang miteinander. Diesen Themen genügend Aufmerksamkeit zu schenken ist der Schlüssel für die gelingende Nachfolge. Wer sich bewusst auch um diese Themen kümmert, schafft eine große gemeinsame Ernte. 

Ein solcher Prozess ist nichts Sentimentales oder Schwammiges. Er ist methodisch präzise und konkret, möglicherweise zuweilen auch schmerzhaft, doch er fordert alle Beteiligten auf eine gute Weise. Als erfahrener Moderator und Mediator bin ich es gewohnt, Allen gleichermaßen Gehör zu geben und auch bei konfliktträchtigen Situationen einen stimmigen Rahmen zu schaffen. Auch systemische Aspekte sind zu berücksichtigen, da ein Familiensystem ganz anderen Regeln folgt als ein Unternehmenssystem und die Bedürfnisse beider Systeme zu erfüllen sind. 

Das Ziel ist Ihre Klarheit und Ihre Einigkeit in der Nachfolge. Genau das ist auch für Ihre Mitarbeiter wichtig, damit sie die Veränderung konstruktiv mittragen und es mit dem Unternehmen gut weitergehen kann. 

Sofern Sie sich bereits in einem Nachfolgeprozess befinden und dieser durch Konflikte ins Stocken geraten ist, kann eine Mediation den Prozess wieder zum Laufen bringen.